Die Demokratiesäule

23. 11. 2007

(K)ein Nikolo für den Kindergarten?

Gespeichert unter: Kurioses — schreiberling @ 15:30
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Kurios, kurios: Wiens Vizebürgermeisterin Grete Laska will, wie auch schon letztes Jahr, keine „fremden“ Nikoläuse in Wiens Kindergärten haben. Wenn ein Nikolo, dann sollen die Kinder selber den roten Rauschebart machen, oder eben die Kindergärtnerinnen (Ja wie? Nikoläusinnen??), oder wenns halt gar nicht anders geht, die Eltern. Auf fremde Darsteller wolle man verzichten. Grund dafür: Ein Nikolaus soll nicht drohend auf die Kinder wirken, sondern ein freundlicher, allzeit gern gesehener Gast sein. Die FPÖ findet das allerdings gar nicht nett, und lässt mit einem Aufschrei gegen die Ablehnung österreichischen Kulturgutes wieder einmal von sich hören.

Nachdem es die pädagogische Leiterin der Wiener Kindergärten es offenbar mit dem Nikolaus genauso hält wie die Vizebürgermeisterin, lässt Strache dieses Mal FPÖ-Klubobmann Schock als Ankläger zu Wort kommen. Wie erwartet beruft man sich auch heuer wieder auf die Tradition, das Kulturgut und Brauchtum, denn der Nikolo war und ist ja das Symbol für Güte und Sanftheit.

Aus meinen Erinnerungen kann ich behaupten, dass ein anfangs strenger Nikolo (Wenn er einen Krampus dabei gehabt hat; ein milder Nikolo) oftmals das Richtige für kleine Rabauken ist, denn wenn diese auch nur halbwegs anständig erzogen worden sind, kommt am Ende doch etwas Reue zum Vorschein und die Eltern hatten meistens wenigstens den Rest des Tages ihre Ruhe…


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